Beim Spaziergang merkt man es sofort: Was dem Hund unter die Nase kommt, das muss erstmal ausgiebig beschnuppert werden. Witterungen aufnehmen, Schnüffeln – die Nase des Vierbeiners ist dabei ständig in Aktion.
Doch häufig ist der Familienhund von heute unterfordert, was die Inanspruchnahme des Geruchssinns angeht. Herrchen oder Frauchen sind beim Gassigehen oft im Stress, haben nicht genug Zeit und so muss sich der Hund beim schnüffel beeilen. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Spürnase seines Vierbeiners zu fordern und ihn so artgerecht Auszulasten.
Eine Möglichkeit ist dabei das „Mantrailing“ (von engl. „man“ Person/Mensch und „trailing“ = Verfolgung): Es unterscheidet sich vom Einsatz “normaler” Suchhunde darin, dass verschiedenste Gerüche voneinander unterschieden werden können. Das Team aus Herrchen oder Frauchen und Vierbeiner heftet sich dann zum Beispiel an die Spur von Fußgängern, die sogar bis in Gebäude und Fahrzeuge verfolgt werden können.
Für diesen „Hundesport“ ist generell jede Hunderasse geeignet und es ist für unsere Vierbeiner anstrengender als man denkt.
Als Einstieg kann man im Garten oder in der freien Natur Leckerchen für den Hund verstecken und ihn dann losschicken, um sie zu suchen. Es wird natürlich umso schwieriger für den Vierbeiner, je weiter man die „Beute“ verteilt oder sich die Leckerchen plötzlich nicht nur auf dem Boden wiederfinden.
Vielleicht eine abwechslungsreiche Idee für den nächsten Spaziergang mit Ihrem Napfräuber!